{"id":32,"date":"2009-01-20T11:30:35","date_gmt":"2009-01-20T10:30:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/singapore\/?p=32"},"modified":"2011-07-29T16:07:04","modified_gmt":"2011-07-29T15:07:04","slug":"yohacommonwealth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/singapore\/?p=32","title":{"rendered":"yo:ha@Commonwealth"},"content":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht wisst, lebe ich momentan im Jugendhostel: <a href=\"http:\/\/www.yoha.com.sg\/commonwealth\/\">yo:ha@commonwealth<\/a>. Da die Wohnungssuche in Singapur f\u00fcr ein Austauschstudent fast die gr\u00f6sste Herausforderung darstellt (zumindest bei mir war es so), versuche ich hier kurz einen \u00dcberblick \u00fcber dieses Wohnangebot zu geben:<\/p>\n<h2>Vorgeschichte<\/h2>\n<p>Wie die meisten Schweizer Austauschstudenten habe ich keine On-Campus Accomodation bekommen, anstelle bekam ich ein Angebot f\u00fcr ein Zweierzimmer im YoHa. Die habe ich abgelehnt, und mich f\u00fcr eine Warteliste f\u00fcr eine On-Campus Acc. eingeschrieben. Als ich einmal hier war, habe ich mich die ersten f\u00fcnf Tage mit Hostels durchgeschlagen, was ich eher m\u00fchsam fand. W\u00e4hrend dieser Zeit sind wir (meine jetzigen Schweizer Mitbewohner sind etwa \u00e4hnlich vorgegangen) etwa vier mal beim OSA (office of students affairs) vorbeigegangen, um unsere Chancen mit der Warteliste auszuchecken. Beim vierten Besuch haben sie uns dann ein Angebot gemacht. Ich habe es insbesondere Angenommen, weil mir die ewige herumpendlerei, Wohnungssuche mit 30kg am R\u00fccken &amp; allgemeine Ungewissheit zu m\u00fchsam wurde.<\/p>\n<h2>Der Deal<\/h2>\n<p>Ich Wohne wie vom OSA angeboten im YoHa und zahle ~1600 S$ im voraus. (wie gehabt). Dabei bleibe ich aber auf der Warteliste. (neu) W\u00fcrde ich sp\u00e4ter umziehen, wird mir die H\u00e4lfte der vor bezahlten Miete zur\u00fcckerstattet (auch neu).<\/p>\n<h2>Warum bin habe ich das erste Angebot abgelehnt<\/h2>\n<p>Noch kurz warum ich Abgelehnt hatte: 1. Wollte ich unbedingt in meinem Austausch so ein richtiger &#8222;Campusstudent&#8220; sein, dh sehen, ob das Campussystem dem schweizerischen Studentensystem wirklich so \u00fcberlegen ist. 2. hatte ich ein wenig Angst, mich f\u00fcr 4 Monaten in einem Zweierzimmer mit unbekanntem Mitbewohner zu verpflichten. 3. Die Bilder auf der Homepage haben mich (dazumal) \u00fcberhaupt nicht angesprochen.<\/p>\n<h2>Das Yo:Ha<\/h2>\n<p>Nach einer Wochen ziehe ich folgende Bilanz:<\/p>\n<ul>\n<li>@lage:Im Bezug auf den Campus ist die Lage nicht so optimal, der Transfer dauert mit etwa 40 Min. Wenn man den direkten 198 Bus nehmen will und bei der Facultiy of Enginnering studiert, entfallen davon etwa 15 Min auf Fussmarsch :-).<br \/>\nF\u00fcr Singapur allgemein ist die Lage g\u00fcnstig, deutlich Besser als die der 6000 On-Campus Studenten (jedenfalls solange die 4. MRT Linie noch im Bau ist): Die MRT (U\/Hoch-Bahn) Station Commonwealth ist 5&#8242; Gehweg entfernt, und somit auch das Stadtzentrum sehr gut erreichbar. (Die MRT Stationen liegen ansonsten doch eher weit auseinander. (sagt jemand der sich \u00fcber 15min Fussmarsch nicht beklagt).<\/li>\n<li>@Umgebung: Das Quartier ist relativ belebt aber doch ruhig. Die einzige Zuglinie Singapurs f\u00e4hrt 10m entfernt vorbei, doch f\u00e4hrt der Zug sehr selten. In unmittelbarer n\u00e4he gibt es Foodst\u00e4nde und Superm\u00e4rkte.<\/li>\n<li>@studenten: Einige der Bl\u00f6cke werden direkt von der NUS gemietet, dh es hat dann dort auch nur Studenten von der NUS (Die auch von diesen g\u00fcnstigen Preisen profitieren).<\/li>\n<li>@preise: S$1600 f\u00fcr 4 Mt ist f\u00fcr Singapur unglaublich g\u00fcnstig (vom oncampus mal abgesehen), nimmt man ein Einzelzimmer, zahlt man einfach das Doppelte. (dies entspricht dann etwas den hiesigen Billigstwohnungspreisen, die aber eine deutlich schlechtere Qualit\u00e4t aufweisen.)<\/li>\n<li>@mittbewohner: das OSA versucht, die Kulturen bei der Wohnungseinteilung so wenig wie m\u00f6glich zu durchmischen. In meiner Wohnung leben jetzt drei Schweizer (Adrian D-PHYS, Flavio D-ARCH und ich) und ein Kanadier (Gerrit mein Zimmermitbewohner). Das mit dem Zweierzimmer stellt also momentan \u00fcberhaupt kein Problem dar. Ansonsten hat es prim\u00e4r Leute aus Kontinentaleuropa und Indien. (Ein Block bietet platz f\u00fcr 3*4 Wohnungen a 4 Personen).<\/li>\n<li>@qualit\u00e4t: Im Vergleich zu sonstigen g\u00fcnstigen Wohnungen ist die Qualit\u00e4t sehr Gut (Dh es riecht nicht, es hat keine Tiere, das Dach ist Dicht, alles funktioniert etc.<\/li>\n<li>@einrichtung: In unserem Block war die M\u00f6blierung total neu, das meisten Sachen mussten wir zuerst auspacken. Das wichtigste ist vorhanden (inkl Waschmaschine, K\u00fchlschrank, MW, kleiner Kochherd, Klimaanlage (\u00e4usserst praktisch), DSL (inkl W-Lan Bridge), etc), Sachen wie Geschirr, Putzzeug etc. mussten wir aber noch selber kaufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Noch einige <a href=\"http:\/\/people.ee.ethz.ch\/%7Esimonch\/index.php?gallery=fs09_singapur\/yo%3Aha%40commonwealth\">Bilder<\/a><\/p>\n<h2>Vergleich mit anderen Unterkunftsm\u00f6glickeiten<\/h2>\n<p>Aus folgende Gr\u00fcnden finde ich pers\u00f6nlich das Yo:Ha die beste non-Campus Accomodation f\u00fcr NUS Austauschstudis:1. Ein Zimmer in einer normalen Wohnung ist teurer bei schlechterer Qualit\u00e4t. Zudem besteht Organisationsaufwand. Nat\u00fcrlich sind Zimmer von besserer Qualit\u00e4t erh\u00e4ltlich, aber erst so ab CHF 1000 pro Monat. 2. Andere Studentenheime: \u00e4hnliches preis\/qualit\u00e4tsverh\u00e4ltniss erh\u00e4ltlich, liegen aber oft weiter weg. Zudem ist festzuhalten, das die Mehrheit der (jedenfalls mein Eindruck) kontinentaleurop\u00e4ischen Austauschstudenten im Yo:Ha wohnen, dh man ist sicher nicht alleine :-).<br \/>\nFolgende Alternativen habe ich besucht:<\/p>\n<ul>\n<li>yo:ha@boonlay<br \/>\n&#8211; sehr weit weg (so 20km).<br \/>\n&#8211; &#8222;totes&#8220; quartier, dh Agglomeration, Leute sind dort nur zum wohnen.<br \/>\n&#8211; typisch f\u00fcr Singapurbilligwohnungen: Betonhochhaus.<br \/>\n+ Ab einem Monat Buchbar &amp; es gibt ein shuttlebus<\/li>\n<li>Hostels: m\u00f6glich, aber auf die dauer zu Teuer. Im Blog habe ich einen kurzen Test \u00fcber zwei Hostels<\/li>\n<li>Private Wohnung: Es gibt Studenten, welche eine Private Wohnung bevorzugen, ich kann es aber f\u00fcr einen einsemesteraufenhalt nicht empfehlen. Allgemein muss man wissen, dass der private Wohnungsmarkt in Singapur enorm teuer ist (teurer als Z\u00fcrich). Daneben gibt es viele staatlich gef\u00f6rderte Wohnungen, welche immer noch einen recht stolzen Preis haben. Zu haben sind diese ab 550 S$ pro Monat pro Zimmer. Soweit ich es beurteilen kann, ist die Qualit\u00e4t da aber etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Da es aber recht viele davon gibt, l\u00e4sst sich durchaus etwas in der N\u00e4he zur Universit\u00e4t finden. Die NUS bietet so eine Art <a href=\"https:\/\/aces01.nus.edu.sg\/prjvao\/jsp\/ocDefault.jsp\">Wohnungsmarkt<\/a> an.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht wisst, lebe ich momentan im Jugendhostel: yo:ha@commonwealth. 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