{"id":264,"date":"2013-01-18T10:18:16","date_gmt":"2013-01-18T10:18:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wordpress\/?p=264"},"modified":"2013-01-31T21:34:53","modified_gmt":"2013-01-31T21:34:53","slug":"einkommenssteuer-ii-lineare-steuer-mit-grundeinkommen-progression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.simon-christen.ch\/?p=264","title":{"rendered":"LinTax"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">Flat-Tax mit Grundeinkommen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">oder<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zwischen Flat-Tax und Kommunismus<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">oder<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gegen die Benachteiligung von Gruppen mit asymmetrischem Einkommen<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/LinTax.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-340\" title=\"LinTax\" src=\"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/LinTax.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/LinTax.jpg 480w, https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/LinTax-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als wichtige Komponente in der Diskussion \u00fcber Mittelstand- und Familienf\u00f6rderung sehe ich die Einkommenssteuer. Ich werde daher hier versuchen, mein <a title=\"Einkommenssteuer\" href=\"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wordpress\/?p=6\">bereits einmal vorgestelltes System<\/a> etwas einfacher und greifbarer zu erkl\u00e4ren:<\/p>\n<h1>Lineare Einkommenssteuer mit Grundeinkommen<\/h1>\n<p>Das System gestaltet sich wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>Steuerpflichtig ist jede Person (auch Kinder).<\/li>\n<li>Jede Person wird individuell behandelt.<\/li>\n<li>Jede Person versteuert Einkommen zu einem fixen Prozentsatz (wie zum Beispiel bei der MWSt.).<\/li>\n<li>Jede Person erh\u00e4lt ein (steuerfreies) Grundeinkommen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Zahlenbeispiele:<\/h3>\n<p>Annahmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Durchschnittliches Jahreseinkommen pro Person 50&#8217;000 CHF<\/li>\n<li>Durchschnittlich ben\u00f6tigte Einkommenssteuer pro Person 8&#8217;000 CHF<\/li>\n<\/ul>\n<p>In einem realen Beispiel lassen sich diese Zahlen vorg\u00e4ngig anhand des Volkseinkommens und der ben\u00f6tigten Steuereinnahmen berechnen.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Umverteilung<\/strong><\/td>\n<td><strong>Steuersatz<\/strong> (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-8f0b6b1a01f8fcc2f95be0364c090397_l3.png\" class=\"ql-img-inline-formula \" alt=\"&#92;&#97;&#108;&#112;&#104;&#97;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\" height=\"8\" width=\"11\" style=\"vertical-align: 0px;\"\/>)<\/td>\n<td><strong>Grundeinkommen<\/strong> (<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-153669ba4d14f13c0d9e64613b4b9efc_l3.png\" class=\"ql-img-inline-formula \" alt=\"&#92;&#98;&#101;&#116;&#97;&#95;&#50;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\" height=\"16\" width=\"17\" style=\"vertical-align: -4px;\"\/>) (pro Jahr)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schwach<\/td>\n<td>20%<\/td>\n<td>2&#8217;000 CHF<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mittel<\/td>\n<td>24%<\/td>\n<td>4&#8217;000 CHF<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Stark<\/td>\n<td>32%<\/td>\n<td>8&#8217;000 CHF<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>In diesem Beispiel ist die Mathematik (auf Grund der einfachen Zahlen die aber durchaus realistisch sind) sehr einfach: 16% Einkommensteuer sind n\u00f6tig f\u00fcr den Staat, die zus\u00e4tzlichen Prozente sind n\u00f6tig f\u00fcr das Grundeinkommen und zwar 2% f\u00fcr jede zus\u00e4tzlichen 1&#8217;000 CHF.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.simon-christen.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Steuern.pdf\">Tabelle mit Steuern f\u00fcr verschiedene Einkommen<\/a><\/p>\n<h1>Argumente<\/h1>\n<h3>Das Problem mit der Nichtlinearit\u00e4t<\/h3>\n<p>Menschen bilden Einkommensgemeinschaften: Familien, WGs, Partnerschaften. Alle Mitglieder der Gemeinschaft beziehen ihre Mittel aus einem gemeinsamen Topf. Gespeist wird dieser durch eines oder mehrere Mitglieder. Wie viel Einkommen ein jedes Mitglied der Gemeinschaft zur Verf\u00fcgung hat h\u00e4ngt also davon ab, wie viel in den Topf fliesst und wie viele Mitglieder in der Gemeinschaft sind.<\/p>\n<p>Die Idee der Progression ist die, dass Leute mit einem hohen finanziellen Mitteln nicht nur proportional mehr zu Ihrem Einkommen versteuern, sondern der Umverteilung willen deutlich mehr. Dieser Grundidee ist nichts entgegen zuhalten und wird auch von der LinTax getragen.<\/p>\n<p>Das Problem ist der Weg zum Ziel:<\/p>\n<p>Bei Einzelpersonen funktioniert der Ansatz mit einem progressiven Steuersatz, bei Einkommensgemeinschaften nicht: Es spielt dann eine grosse Rolle, \u00fcber wie viele Mitglieder das Einkommen in die Gemeinschaftskasse str\u00f6mt. Wir vergleichen zwei Gemeinschaften die beide \u00fcber die gleichen finanziellen Mittel verf\u00fcgen. ( und somit nach der Grundidee gleich viel Steuern bezahlen sollten.) Am wenigsten Steuern bezahlt eine Gemeinschaft, wo alle gleich viel verdienen (alle tiefer Steuersatz), am Meisten die, wo nur eine Person verdient (1 x hoher Steuersatz).<\/p>\n<p>Bei einem fixen Steuersatz (LinTax) spielt es keine Rolle, wie das Geld in den Gemeinschaftstopf fliesst. Es wird immer zum gleichen Satz versteuert.<\/p>\n<h3>Das Problem mit der Motivation<\/h3>\n<p>Der zweite Nachteil eines progressiven Steuersatzes ist, dass die \u201eSteigung\u201c des Steuersatzes an gewissen Stellen sehr steil ist. Die Folge ist, dass sich zus\u00e4tzliches Arbeiten nur gering lohnt da der Grossteil der Mehreinnahmen dem nun h\u00f6heren Steuersatz zum Opfer f\u00e4llt. Auch hier schafft die LinTax Abhilfe, da jeder zus\u00e4tzlich verdiente Franken zum gleichen Satz versteuert wird.<\/p>\n<h3>Gerechtigkeit<\/h3>\n<p>Nun fragt man sich, ob denn eine solche Steuer nicht einfach ein Geschenk an Reiche ist und Arme viel zu stark belastet w\u00fcrden. Dem w\u00e4re so, wenn nicht gleichzeitig ein Grundeinkommen eingef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Durch fixen Steuersatz und Grundeinkommen l\u00e4sst sich die Umverteilung beliebig stark gestalten.<\/p>\n<h3>Weitere Vorteile<\/h3>\n<p>Nebst dem Beseitigen von gravierenden Problemen der Nichtlinearit\u00e4ten bringt ein Linearer Steuer weitere Vorteile. Durch deren Einfachheit sinkt der Verwaltungsaufwand und die Akzeptanz wird gest\u00e4rkt.<\/p>\n<h3>Progression ist gut und Linearit\u00e4t b\u00f6se<\/h3>\n<p>Dieser Irrtum wird von Politikern von Links bis Rechts getragen. Damit tun sie aber nur ihr Nichtwissen im Bereich der Regelungstechnik kund. Wie oben gezeigt hat ein linearer Steuersatz keinen aber auch gar keinen Einfluss wie viel Geld von Oben nach unten Umverteilt wird.<\/p>\n<h3>Abgrenzung von der Flat Tax<\/h3>\n<p>Die Idee der LinTax entspringt aus der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flat_Tax\">Flat Tax<\/a>. Trotzdem hat sie Unterschiede:<\/p>\n<ol>\n<li>Jeder bezahlt Steuern und erh\u00e4lt ein Grundeinkommen (auch Kinder).<\/li>\n<li>Das Grundeinkommen:<br \/>\nEine Flat Tax kennt meist einen fixen Abzug. Ist es ein fixer Abzug im herk\u00f6mmlichen Sinne ist dies ein starkes verzerren der Linearit\u00e4t. Tiefe Einkommen werden benachteiligt da sie nicht gar nichts abziehen k\u00f6nnen. Die manchmal vorgeschlagene L\u00f6sung ist ein Abzug, der falls negativ, ausbezahlt wird. Dies ist aber nichts anderes als ein Grundeinkommen, nur das zweites System (LinTax) deutlich einfacher zu verstehen ist.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Flat Tax mit Negativabzug vs. LinTax<\/p>\n<p class=\"ql-center-displayed-equation\" style=\"line-height: 18px;\"><span class=\"ql-right-eqno\"> &nbsp; <\/span><span class=\"ql-left-eqno\"> &nbsp; <\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-4e19da11fbfb99b95a09de69d4517fe3_l3.png\" height=\"18\" width=\"433\" class=\"ql-img-displayed-equation \" alt=\"&#92;&#91;&#83;&#116;&#101;&#117;&#101;&#114;&#32;&#61;&#32;&#92;&#97;&#108;&#112;&#104;&#97;&#32;&#92;&#99;&#100;&#111;&#116;&#32;&#40;&#32;&#69;&#105;&#110;&#107;&#111;&#109;&#109;&#101;&#110;&#32;&#45;&#32;&#92;&#98;&#101;&#116;&#97;&#41;&#32;&#61;&#32;&#92;&#97;&#108;&#112;&#104;&#97;&#32;&#92;&#99;&#100;&#111;&#116;&#32;&#69;&#105;&#110;&#107;&#111;&#109;&#109;&#101;&#110;&#32;&#45;&#32;&#92;&#98;&#101;&#116;&#97;&#95;&#50;&#92;&#93;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\"\/><\/p>\n<h3>Mathematische Betrachtung<\/h3>\n<ul>\n<li>Bisheriges System<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ql-center-displayed-equation\" style=\"line-height: 18px;\"><span class=\"ql-right-eqno\"> &nbsp; <\/span><span class=\"ql-left-eqno\"> &nbsp; <\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-3eaafd886899ccaf5dc5186a3d0dab88_l3.png\" height=\"18\" width=\"315\" class=\"ql-img-displayed-equation \" alt=\"&#92;&#91;&#83;&#116;&#101;&#117;&#101;&#114;&#32;&#61;&#32;&#92;&#97;&#108;&#112;&#104;&#97;&#32;&#40;&#69;&#105;&#110;&#107;&#111;&#109;&#109;&#101;&#110;&#32;&#41;&#32;&#92;&#99;&#100;&#111;&#116;&#32;&#69;&#105;&#110;&#107;&#111;&#109;&#109;&#101;&#110;&#32;&#92;&#93;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\"\/><\/p>\n<ul>\n<li>LinTax<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ql-center-displayed-equation\" style=\"line-height: 17px;\"><span class=\"ql-right-eqno\"> &nbsp; <\/span><span class=\"ql-left-eqno\"> &nbsp; <\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.simon-christen.ch\/wp\/simon\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-1bbe343a11971e0905f1117bc4fb5a4a_l3.png\" height=\"17\" width=\"239\" class=\"ql-img-displayed-equation \" alt=\"&#92;&#91;&#83;&#116;&#101;&#117;&#101;&#114;&#32;&#61;&#32;&#92;&#97;&#108;&#112;&#104;&#97;&#32;&#92;&#99;&#100;&#111;&#116;&#32;&#69;&#105;&#110;&#107;&#111;&#109;&#109;&#101;&#110;&#32;&#45;&#32;&#92;&#98;&#101;&#116;&#97;&#95;&#50;&#92;&#93;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\"\/><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h1>Gewinner und Verlierer<\/h1>\n<h3>Vorteile\/Die Gewinner:<\/h3>\n<ul>\n<li>Weniger Schlupfl\u00f6cher da einfacher &#8211; jeder verdienter Franken wird egal von wem zum gleichen Steuersatz versteuert.<\/li>\n<li>Kinder profitieren am meisten, da jede Person (auch unter 18) Steuern bezahlt aber auch ein Grundeinkommen erh\u00e4lt.<\/li>\n<li>Soziale Gemeinschaften (Familie,Wohngemeinschaft, was auch immer) werden gef\u00f6rdert, da bilden von &#8220;Geldgemeinschaften&#8220; bilden nicht durch Progression bestraft wird.<\/li>\n<li>Wohlstand steigt, da durchschnittlich weniger Arbeitsstunden mit Steuererhebung und Optimierung verbraten werden (da System einfacher).<\/li>\n<li>Es gibt mehr Anreize zum Arbeiten, da jeder zus\u00e4tzlich verdiente Franken zum gleichen Steuersatz versteuert wird (viel-arbeiten wird nicht bestraft).<\/li>\n<li>Das System selbst sagt noch nichts dar\u00fcber aus, wie viel umverteilt wird. Es beinhaltet alle M\u00f6glichkeiten zwischen 100% Steuer mit gleichem Einkommen f\u00fcr alle (totale Umverteilung) und 0% Steuer mit gleichem Steuerbetrag f\u00fcr alle (keine Umverteilung).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die Verlierer:<\/h3>\n<ul>\n<li>Gut verdienende Einzelpersonen<\/li>\n<li>Steueroptimierer (k\u00f6nnen weniger optimieren)<\/li>\n<li>Steuerberater (m\u00fcssen sich einen neun Job suchen, es gibt in anderen Branchen noch viel zu beraten ;-))<\/li>\n<\/ul>\n<h1>FAQ &#8211; H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h1>\n<ul>\n<li>Wie sieht es mit der Kantons\/Gemeindeautonomit\u00e4t aus?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bund, Kantone und Gemeinden k\u00f6nnen auch mit der LinTax individuelle Ans\u00e4tze verwenden.<\/p>\n<ul>\n<li>Das w\u00e4re ein gigantisches Steuergeschenk f\u00fcr alle mit 7- oder mehrstelligem Einkommen&#8230;<br id=\".reactRoot[180].[1][2][1]{comment422327821189569_2593910}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0.[1]\" \/>Aber am unteren Ende der Skala sicherlich ein \u00fcberlegenswertes Konzept.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies ist der Gedanke, der tief im Bewusstsein der Menschen verankert ist. Doch wie oben schon beschrieben: Die LinTax macht keine Aussage \u00fcber die H\u00f6he der Steuern f\u00fcr hohe Einkommen. Gegeben das Volkseinkommen und die ben\u00f6tigten Steuereinnahmen seitens des Staates bleiben die Parameter Steuersatz und Grundeinkommen wovon einer davon frei w\u00e4hlbar ist. Erh\u00f6ht man das Grundeinkommen, muss auch der Steuersatz steigen (Sch\u00e4tzungsweise um 2% pro 1&#8217;000 CHF Grundeinkommen pro Jahr). Die beiden Extrempunkte bildet a) die Flat-Tax mit fixen Steuersatz (Volkseinkommen\/Ben\u00f6tigte Steuereinnahmen) und keinem Grundeinkommen und b) &#8220;Kommunismus&#8220; mit 100% Steuer und einem maximalen Grundeinkommen ((Volkseinkommen-Ben\u00f6tigte Steuergelder)\/(Anzahl Einwohner)).<\/p>\n<p>So gesehen ist diese Bef\u00fcrchtungen bei einer Flat-Tax berechtigt &#8211; doch gerade darum existiert bei der LinTax Parameter zwei: das Grundeinkommen.<\/p>\n<p>Richtig ist, dass das Ziel der LinTax nicht prim\u00e4r die oberen Einkommen (&gt;200&#8217;000 pro Person) sind. Es existiert die Hoffnung, dass durch das einhergehende Minimieren der tausend Abz\u00fcge (von denen prim\u00e4r die oberen Einkommen profitieren) dazu f\u00fchren, dass sie zumindest etwas versteuern. Dazu kommt, dass wie oben beschrieben, das Leisten von zus\u00e4tzlicher Arbeit nicht mit hohen Steuern unattraktiv gemacht werden sollte.<\/p>\n<p>Das Prim\u00e4rziel der LinTax ist es, dem durch das heutige Steuersystem stark bevorzugten Leben als Einzelperson entgegenzuwirken und das Leben in Gruppen mit asymmetrischen Einkommen zumindest auf dieselbe Stufe zu stellen.<\/p>\n<p>Umverteilung im Sinne der Lintax heisst: Man berechne das durchschnittliche Einkommen pro Einwohner (bsp 50&#8217;000 CHF) und jeder, der mehr verdient, hilft umverteilen. Es geht nicht darum, dass nur ein paar wenige Reiche f\u00fcr das Wohl aller sorgen m\u00fcssen sondern darum, dass auch jede Person, die &gt; 50 000 CHF f\u00fcr sich alleine zur Verf\u00fcgung hat, mittragen hilft.<\/p>\n<p>Doch dies ist wohl die schwierigste Aufgabe der LinTax: Der Bev\u00f6lkerung klar zu machen, dass eine Einzelperson mit einem Einkommen &gt; 50&#8217;000 zu den Gebern und eine Dreiergruppe mit einem Einkommen von &lt; 150000 zu den Nehmern der Umverteilung geh\u00f6ren sollten.<\/p>\n<ul>\n<li>Ich frage mich immer, wer dann alles so ein Grundeinkommen erh\u00e4lt. Alle Schweizer? Alle die in der Schweiz wohnen? F\u00fcr mich eine der gr\u00f6ssten Fragen betreffend Umsetzung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies ist eine von zwei wichtigen Fragen: Was ist Einkommen und wer ist Teil des Systems. Dies sind Fragen, wo ein einfaches mathematische Modelle versagt und Paragraphen-Schlachten n\u00f6tig sind. Da dies aber Probleme sind, die auch im bisherigen System auftauchen, sehe ich es nicht als Nachteil an, dass LinTax sie nicht l\u00f6st..<\/p>\n<ul>\n<li>Ich bin ziemlich Fan von der Idee LinTax, heute gibt es zu viele un\u00fcbersichtliche Anreize im Steuer- und Sozialsystem. Ich frage mich bloss, ob es nicht Schlupfl\u00f6cher schafft, wenn das System zu einfach ist, z.B. f\u00fcr selbst\u00e4ndig Erwerbende.<br id=\".reactRoot[58].[1][2][1]{comment422327821189569_2598802}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0.[1]\" \/>Die Frage ist auch ob die H\u00f6he des Grundeinkommens nicht vom Alter abh\u00e4ngen m\u00fcsste. Du gehst ja nicht unbedingt von einem existenzsichernden Grundeinkommen aus und ich denke, bis zu einigen tausend Franken pro Jahr k\u00f6nnte man es gut f\u00fcr alle gleich ansetzen. N\u00e4hert man sich aber an ein Existenzminimum an, muss f\u00fcr Kinder weniger bezahlt werden, sonst werden Familien zu stark bevorteilt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230; todo<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flat-Tax mit Grundeinkommen oder Zwischen Flat-Tax und Kommunismus oder Gegen die Benachteiligung von Gruppen mit asymmetrischem Einkommen Als wichtige Komponente in der Diskussion \u00fcber Mittelstand- und Familienf\u00f6rderung sehe ich die Einkommenssteuer. 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